Dafür stehe ich.
Kommunalpolitik entscheidet über vieles, was unseren Alltag unmittelbar beeinflusst. Über Schulen und Kindergärten. Über Straßen und Spielplätze. Über unsere Feuerwehren, Sportstätten, die Stadtentwicklung und den verantwortungsvollen Umgang mit den Finanzen unserer Stadt.
Deshalb geht es für mich nicht darum, möglichst viele Versprechen zu machen. Mir ist wichtig, Verantwortung zu übernehmen, zuzuhören und Entscheidungen mit Augenmaß zu treffen. Politik bedeutet für mich, Probleme nicht nur zu beschreiben, sondern gemeinsam mit den Menschen Lösungen zu entwickeln.
Denn Politik beginnt für mich nicht im Ratssaal. Sie beginnt dort, wo Menschen ihre Ideen, Sorgen und Wünsche mit uns teilen. Genau deshalb möchte ich erreichbar sein, zuhören und den persönlichen Austausch suchen. Gute Kommunalpolitik entsteht nicht über die Köpfe der Menschen hinweg, sondern gemeinsam mit ihnen.
Die finanzielle Situation unserer Stadt ist angespannt. Gerade deshalb müssen wir besonders sorgfältig entscheiden, wofür wir unser Geld einsetzen.
Ich bin überzeugt: Kaputtsparen ist keine Lösung.
Wer heute notwendige Investitionen immer weiter verschiebt, zahlt morgen häufig doppelt. Straßen, Gebäude und Infrastruktur verlieren an Substanz, notwendige Sanierungen werden deutlich teurer und die Handlungsspielräume unserer Stadt kleiner.
Deshalb stehe ich für eine Haushaltspolitik mit Augenmaß. Wir müssen Standards und Strukturen regelmäßig überprüfen, Fördermittel konsequent nutzen, effizient wirtschaften und dort investieren, wo unsere Stadt langfristig davon profitiert.
Genau diese Haltung habe ich auch im vergangenen Jahr im Stadtrat vertreten. In den Haushaltsberatungen habe ich mich dafür eingesetzt, Einsparpotenziale sorgfältig zu prüfen, Prioritäten klar zu setzen und Investitionen nicht pauschal zu streichen. Denn Sparen darf kein Selbstzweck sein. Unser Ziel muss eine Stadt sein, die auch morgen noch gestalten kann.
Gute Schulen, moderne Kindertagesstätten, eine leistungsfähige Feuerwehr, funktionierende Sportstätten und eine verlässliche Infrastruktur sind keine Luxusprojekte. Sie sind die Grundlage für eine starke und lebenswerte Stadt.
Ebenso wichtig ist eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung. Neue Gewerbeflächen mit Augenmaß, gute Rahmenbedingungen für unsere Unternehmen und sichere Arbeitsplätze schaffen die Grundlage dafür, dass Georgsmarienhütte auch künftig finanziell handlungsfähig bleibt.
Georgsmarienhütte soll eine Stadt bleiben, in der Menschen gerne leben.
Dazu gehören bezahlbarer Wohnraum, attraktive Ortskerne, lebenswerte Stadtteile und eine Stadtentwicklung mit Augenmaß.
Mindestens genauso wichtig sind aber die vielen kleinen Dinge, die unseren Alltag angenehmer machen: gepflegte Grünanlagen, sichere Schulwege, Spielplätze, Treffpunkte und Orte, an denen Menschen sich gerne begegnen.
Wie wichtig mir diese kleinen Dinge sind, hat auch die Diskussion um die Waldbänke gezeigt. Für manche mag eine Bank nur eine Kleinigkeit sein. Für viele Menschen ist sie jedoch ein Ort zum Ausruhen, Begegnen oder einfach zum Genießen unserer Natur.
Deshalb begleitet mich ein Gedanke, der meine politische Arbeit sehr gut beschreibt:
Dieser Satz ist für mich kein Wahlkampfslogan. Er beschreibt meinen Anspruch an Kommunalpolitik. Zukunftsprojekte und Investitionen sind wichtig. Gleichzeitig dürfen wir die vielen kleinen Verbesserungen nicht vergessen, die den Alltag der Menschen lebenswerter machen.
Familien sollen sich bewusst für Georgsmarienhütte entscheiden. Dafür brauchen wir gute Kindertagesstätten, moderne Schulen, verlässliche Betreuungsangebote, sichere Schulwege sowie attraktive Freizeit-, Sport- und Kulturangebote.
Kinder verdienen die besten Startchancen. Investitionen in Familien und Bildung sind deshalb keine freiwilligen Leistungen. Sie sind Investitionen in die Zukunft unserer Stadt.
Auch hier gilt für mich: Nicht erst handeln, wenn Probleme entstanden sind, sondern frühzeitig die richtigen Rahmenbedingungen schaffen.
Eine lebenswerte Stadt lebt vom Miteinander.
Unsere Feuerwehren, Sportvereine, Kulturvereine, sozialen Einrichtungen und viele weitere Ehrenamtliche leisten jeden Tag Großartiges. Ohne dieses Engagement wäre Georgsmarienhütte nicht die Stadt, die wir heute kennen.
Dieses Ehrenamt verdient mehr als Dankesworte. Es braucht gute Rahmenbedingungen, moderne Infrastruktur und eine Politik, die den Wert dieses Engagements erkennt und unterstützt.
Deshalb habe ich mich in den vergangenen Jahren immer wieder dafür eingesetzt, freiwillige Leistungen nicht vorschnell infrage zu stellen. Gerade Vereine, Kultur und Ehrenamt schaffen Zusammenhalt – und machen unsere Stadt lebenswert.
Mobilität entscheidet darüber, wie wir zur Arbeit kommen, unsere Kinder zur Schule bringen oder unsere Freizeit gestalten.
Ich wünsche mir sichere Fuß- und Radwege, leistungsfähige Straßen und einen öffentlichen Nahverkehr, der sich am tatsächlichen Bedarf orientiert.
Dabei geht es für mich nicht darum, Verkehrsmittel gegeneinander auszuspielen. Entscheidend ist, dass Menschen zuverlässig, sicher und unkompliziert an ihr Ziel kommen.
Auch beruflich beschäftige ich mich täglich mit Mobilität. Deshalb weiß ich, dass gute Lösungen selten schwarz oder weiß sind. Entscheidend ist, unterschiedliche Bedürfnisse zusammenzubringen und pragmatische Lösungen zu entwickeln, die den Menschen im Alltag wirklich helfen.
Digitalisierung ist dann erfolgreich, wenn sie das Leben einfacher macht. Ich wünsche mir eine Verwaltung, die schneller, transparenter und serviceorientierter arbeitet. Digitale Angebote sollen Wege verkürzen, Zeit sparen und den Kontakt zur Verwaltung erleichtern – ohne den persönlichen Service zu ersetzen.
Digitalisierung soll den Menschen dienen. Nicht umgekehrt.
Viele Menschen wissen gar nicht, welche Entscheidungen der Stadtrat trifft und welche Auswirkungen sie auf ihren Alltag haben.
Das möchte ich ändern.
Deshalb haben wir unsere Kampagne bewusst unter das Motto „Weil der Rat entscheidet.“ gestellt.
Denn nur wer weiß, wo Entscheidungen getroffen werden, kann Politik nachvollziehen und sich aktiv einbringen.
Ich möchte Entscheidungen verständlich erklären, Hintergründe transparent machen und zeigen, warum bestimmte Wege eingeschlagen werden.
Nicht jeder muss am Ende derselben Meinung sein. Aber jeder sollte nachvollziehen können, warum Entscheidungen getroffen wurden. Denn gute Kommunalpolitik lebt vom Dialog, von Transparenz und davon, dass Menschen sich ernst genommen fühlen.
Machen.
Für Georgsmarienhütte.